~Blogparade 2016: wie man innere Prozesse darstellt~

Der letzte Beitrag zur Blogparade ist bereits zwei Wochen her, aber keine Sorge, ihr habt nichts verpasst. Da unsere Ziege krank geworden ist, hat sich alles um eine Woche verschoben, sodass mein Beitrag nun nächste Woche und die Zusammenfassung am 30.4. also an Walpurgisnacht kommt =)
Die Wartezeit hat sich aber wirklich gelohnt und ihr Beitrag ist auch nicht gerade kurz geworden. Lasst euch von der Länge nicht abschrecken, es ist ein großartiger Artikel geworden.
Tsaphyre zeigt uns, wie innere Prozesse funktionieren und nimmt uns mit auf eine Reise, um das Unbewusste zu erforschen. Dabei merkt man, dass Tsaphyre sich viel mit Traumbildern beschäftigt hat. Ich selbst habe eine Zeit lang Traumtagebuch geführt. Es hat eine Weile gedauert bis ich die völlig unterschiedlichen Träume auf einen Nenner bringen konnte, denn sie drehten sich im Prinzip alle um das gleiche Thema und als ich das erkannte, war das ein wirklich tiefes Aha-Erlebnis. Auf jeden Fall ist es nicht nur für Schreiberlinge interessant, sich näher mit seinen inneren Prozessen zu beschäftigen.

Nachdem ich euch letzte Woche einen Blog vorgestellt habe, auf dem es auch um Ziegen geht, gibt es diese Woche sogar einen, der von einer Ziege geschrieben wird. 😀 Ja, das ist mein Ernst, Tsaphyre bezeichnet sich selbst als Ziege. Zunächst hat mich das ziemlich irritiert, da ich „Ziege“ noch aus Grundschulzeiten als Schimpfwort kannte, aber mal ehrlich, Ziegen sind doch wirklich süß. Und eine „dumme Ziege“ ist Tsaphyre ganz und gar nicht, im Gegenteil. In ihren verborgenen Gärten der Sehnenden Lust, wie sie selbst ihren Blog beschreibt, entführt sie einen in ihre ganz eigene Welt, voller Pflanzen, Tiere und Wunder. Unser Zieglein ist ein wenig verrückt, auf die Art, auf die ein Schriftsteller das auch sein sollte. Ich bin wirklich begeistert von ihrem Schreibstil. Im Forum hatten wir einmal eine Diskussion, ob das Schreiben eher Talent oder Handwerk erfordert. Ich gehöre zu der Seite, die der Meinung ist, dass das Talent wichtiger ist und Tsaphyre gehört zu den Schreiberlingen, die für mich diese These untermauern. Wie sie schreibt, kann man einfach nicht nachahmen. Seht es euch selbst an =). Ich wünsche euch viel Spaß.
Hier der Beginn ihres Beitrags zu unserer Blogparade:

Herzlich willkommen auf der mittleren Landeplattform des Fantastischen Fabulatoriums! Ich hoffe, Ihr hattet einen guten Flug? Wie Ihr seht, befinden wir uns auf einem etwas zerklüfteten Berg. Lasst Euch Zeit und schaut Euch in Ruhe die verwinkelten Häuser, Türme, Arkaden und Brücken an, die zwischen den Gärten und Waldstücken hervorlugen. Dies alles ist das Fabulatorium. Bevor wir loslegen, möchte ich Euch gerne Richard vorstellen. Er ist 23, Physikstudent und unser Protagonist für die kleinen Beispiele zur Veranschaulichung.

Da Ihr alle erfahrene Schriftsteller seid, will ich nicht allzu viele Worte über das Schreiben verlieren, sondern Euch direkt in die Welt der inneren Prozesse führen. Wir machen eine spielerische Reise in das Innere des Fabulatoriums und auch in unsere eigenen Traumwelten. Hier zunächst eine Übersicht, wie so ein innerer Prozess überhaupt abläuft:

Schematischer Ablauf eines inneren Prozesses

1. Impuls, Frage, Zielsetzung
2. Verarbeitung mit Teilergebnis
3. Gefühlstest – zurück zur Verarbeitung oder weiter zum
4. Ergebnis, Antwort
5. Gewinn, Verlust, Aktion

weiterlesen in Tsaphyres verborgenen Gärten der Sehnenden Lust

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3 Gedanken zu “~Blogparade 2016: wie man innere Prozesse darstellt~

  1. ohhhh, Sandra, was für ein knuffiger, schöner Beitrag! Dankeschön, Du hast so treffende Worte gefunden. Lass Dich mal ganz fest in den Arm nehmen! *freu* Sogar dass ich ein bisschen verrückt bin manchmal, hast Du erwähnt… 🙂

    Und Du hast Dich auch mal mit Träumen beschäftigt? Das freut mich doppelt. 😉

    Danke fürs Teilen und ganz lieben Gruß vom
    Zieglein

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  2. Sehr tolle Einführung und auf das Traumtagebuch wäre ich ja neugierig ^^ 😛

    Als ich das Wort Talent gelesen habe und wieder an unsere Diskussion in der Kreativschreibstube denken musste, musste ich mich zurückhalten, diesen Aspekt bei meiner Einführung außen vor zu lassen. Aber ich stimme mit dir völlig überein, dass Tsaphyre eigentlich das Beispiel schlechthin ist, dass es Talent gibt.
    Entschuldige, Tsaphyre, dass wir hier immer so über dich reden, als wärst du nicht da, aber du liest das ja eh mit, oder? ^^

    Jedenfalls ein schöner Artikel, Sandra 🙂

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  3. Nur mal so zum Talent: ich gebe zu, dass mir das Schreiben immer leicht gefallen ist. Aber natürlich habe ich im Laufe meines Lebens auch sehr viel geschrieben – nicht immer Geschichten, auch Traumdeutungen und Beiträge über Magie. Und ich habe mich intensivst mit den Welten auseinandergesetzt, über die ich schreibe. Insofern steckt da wirklich auch eine Menge Erfahrung drin, die ich über Jahre und Jahrzehnte gewonnen habe. Und was das Romaneschreiben anbelangt, bin ich blutige Anfägerin. Da habt Ihr mir etwas voraus, weil Ihr nämlich alle schon mindestens ein Manuskript zustande gebracht habt! Das muss man auch erstmal auf die Beine stellen. Ich tu mich damit jedenfalls recht schwer. 😉

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