~Rezension: Juliane Maibach – Midnight Eyes – Schattenträume~

Titel: Midnight Eyes – Schattenträume
Autorin: Juliane Maibach
Übersetzung: Originalsprache
Verlag: –
Reihe: Teil 1 von 3

Emily will ein möglichst ruhiges und unauffälliges Leben führen, nachdem sie ihre Eltern verloren hat und bei ihren Großeltern lebt. Doch das hat sich bald erledigt, als sie in einem Museum in einen magischen Kreis tritt und damit einen Dämon an sich bindet. Refeniel von ihr Ray genannt bleibt von nun an ständig in ihrer Nähe, da dieser Pakt auch ihre Leben miteinander verbindet und andere Dämonen versuchen werden sie zu töten, um an Rays Macht zu gelangen. Nur Emily kann den Pakt wieder lösen, wozu sie allerdings ihre magischen Kräfte finden muss, was ihr unmöglich erscheint.
Ray schleicht sich als Mitschüler und angeblicher Cousin in ihr Leben, wovon sie zunächst überhaupt nicht begeistert ist, doch mit der Zeit gewöhnt sie sich an ihn und entwickelt sogar ein gewisses Vertrauen zu ihm.
Wird Emily ihre magische Kraft finden? Und wie kam es überhaupt zu diesem Pakt, wenn sie sich doch kein bisschen über ihre magische Kraft bewusst war? Hat jemand diesen Pakt eingefädelt? Aber wer und warum?

Meine Meinung

Der Anfang
Midnight Eyes beginnt mit einem Prolog, der personal aus der Sicht eines Dämons geschrieben ist. , Den Namen dieses Dämons erfährt man erst sehr spät im Buch, obwohl es immer wieder Passagen aus seiner Perspektive oder der seiner Dienerin Isigia gibt. Der unbekannte Dämon ist geschwächt, will seine ursprüngliche Gestalt zurück und wieder nach Neffarell. Was das alles bedeutet, erfährt man zunächst nicht, wodurch eine gewisse Spannung aufgebaut wird.
Das erste Kapitel beginnt mit Emily, die beim Frühstück sitzt, bevor ihre beste Freundin Nell sie abholt.

Die Form
Die Hauptperspektive ist Emilys in der Ich-Form. Zwischendurch bekommen, Isigia, ihr Meister, Ray und Bartholomäus, seine Wächterkatze, kurze Abschnitte in der personalen Perspektive. Bartholomäus’ Perspektive kommt nur einmal vor, während die anderen drei häufiger Verwendung finden. Auf 431 Seiten gibt es einen Prolog, 13 unterschiedlich lange Kapitel und einen Epilog.

Der Stil
Der Stil ist flüssig und gut zu lesen, nur am Anfang nerven mich Emilys Andeutungen über ihre Mutter ein bisschen, weil sie eben sehr gewollt wirken. Und der Monolog des Bösewichtes am Schluss, in dem er seine Machenschaften erklärt bis Hilfe da ist, hätte auch nicht unbedingt sein müssen, da das meiste durch die unterschiedlichen Perspektiven schon klar war und der Rest sicherlich auch noch anders untergebracht werden könnte und es einfach unrealistisch und klischeehaft ist, dass er sich die Zeit dafür nimmt, obwohl er gute Gründe hat, das nicht zu tun.

Der Inhalt
Bis auf ein paar Klischees am Anfang (zum Beispiel, dass Emilys Freunde die typischen Außenseiter sind und sie zwar auch Außenseiterin, aber eigentlich völlig »normal«, ist) finde ich den Inhalt sehr gut. Emily ist mir sympathisch und ihre Gefühle und Handlungen sind gut nachvollziehbar. Bartholomäus ist zwar kratzbürstig, aber süß. Ray finde ich einfach klasse. Natürlich sieht er total gut aus, aber mir ist sehr positiv aufgefallen, dass das kaum thematisiert wird. Ich mag seinen Charakter und seine glaubhafte und nicht zu extreme Entwicklung. Die Dämonen und ihre Welt sind sehr interessant konzipiert und ich bin gespannt darauf, was man in den Folgebänden noch über die Welt erfährt, da sie hier leider noch recht wenig vorkam. Obwohl man als Leser mehr Informationen als Emily bekommt, war das Ende doch überraschend. Die Wendung des letzten Kapitels hatte ich nicht erwartet und auch wenn ich es schade finde, dass eine gewisse Figur, die ich hier nicht nenne, so nun nicht mehr da ist, war das eine sehr guter Schachzug.

Fazit

Alles in allem weist Midnight Eyes – Schattenträume zwar die ein oder andere Schwäche auf, aber die Welt, die Geschichte und die Hauptcharaktere sind großartig, sodass dieser Trilogieauftakt von mir 4 Herzen erhält. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil!

Stil: ♥♥♥
Anfang: ♥♥♥
Spannung: ♥♥♥
Charaktere: ♥♥♥♥♥
Welt: ♥♥♥♥
Handlung: ♥♥♥♥♥

♥♥♥♥

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Ein Gedanke zu “~Rezension: Juliane Maibach – Midnight Eyes – Schattenträume~

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