~Statusbericht Februar 2017, Fazit Romanwerkstatt~

Auch wenn der Februar nicht viel kürzer ist, als die anderen Monate, kommt er mir doch sehr viel kürzer vor. Das Wetter tut sein übriges dazu. Anfang des Monats mussten wir – wie bereits im letzten Statusbericht erwähnt – für das Projekt, das wir in der Romanwerkstatt bearbeiten, unser Exposé fertig schreiben und in der letzten Sitzung kamen dann Lektoren zu Besuch und haben mit uns über die Exposés gesprochen. Das war wirklich toll. Ich hab wirklich tolle, konstruktive und hilfreiche Rückmeldung bekommen. Meine Welt fand sie toll und sie mochte besonders meine zickigen Dialoge =) Ein paar Tipps konnte sie mir auch geben. Später hab ich die Dozentin mal gefragt, wie viel Bewerbungen sie eigentlich immer so bekommt und es sind mehr als doppelt so viele, wie am Schluss im Kurs sind. Manche haben auch mehrere Versuche gebraucht, bis sie genommen wurden. (Man muss sich mit einer Zusammenfassung des Projektes und einer Textprobe bewerben.) Ich bin schon ein bisschen stolz auf mich, dass ich direkt beim ersten Versuch genommen wurde und das auch noch mit einem Projekt, das mir so schwer fiel. =)

Im Forum fand ein Schreib-Staffel-Lauf statt. Das heißt jeden Tag schrieb jemand anders einen Abschnitt von circa 1000 Wörtern. Vorgegeben war nur eine grobe Struktur, also wann der Antagonist kommen sollte, wann die Romanze kommen sollte und ähnliches. Ich hab zwei Tage im letzten Monatsdrittel übernommen und mir gefällt es eigentlich recht gut, was wir da zusammengeschrieben haben, auch wenn es überhaupt nicht mein Genre und die Handlung auch eigentlich nicht mein Stil ist. Ich fand es total spannend, wie jeder mit dem vorangegangenen arbeiten musste und was dabei rauskam. Das Ergebnis ist natürlich etwas chaotisch, aber bei dem Konzept ist das ja durchaus in Ordnung.
Viel mehr als das hab ich auch diesen Monat nicht geschrieben. Ich war privat recht eingespannt und in der Woche vom 20.-26. stehen wieder Prüfungen an.

 

Romanwerkstatt – Fazit

Die Romanwerkstatt ist einfach ein großartiges Angebot an unserer Uni. Normalerweise läuft es wohl so ab, dass am Anfang etwas zum Handwerk gemacht wird und danach dann jeder Ausschnitte aus seinem Projekt den anderen zur Verfügung stellt und diese dann gemeinsam besprochen werden. Diesmal lief die zweite Hälfte auch so, allerdings war die Dozentin während der ersten Hälfte nicht in Deutschland daher fiel die Handwerkseinführung aus und stattdessen wurden jeweils drei Teilnehmer einander zugeordnet und haben sich gegenseitig Peer-Reviews geschrieben. Die gegenseitigen Kritiken fand ich enorm hilfreich, sowohl die, die ich bekommen habe, als auch die, die ich für die anderen geschrieben habe. Ich bin schon gespannt, wie es nächstes Semester abläuft, denn am Ende mussten wir der Dozentin ja ein Feedback geben und die schriftlichen Peer-Reviews fanden die meisten enorm hilfreich.
Rein schreiberisch hat mich dieses Seminar schon sehr viel weiter gebracht. Auch das Lektorentreffen am Ende ist wahnsinnig nützlich. Aber auch davon abgesehen war es eine tolle Erfahrung, andere Schreiberlinge kennenzulernen und mit ihnen gemeinsam an unseren Projekten zu arbeiten. Beim ersten und letzten Treffen waren wir nach dem Unterricht noch stundenlang zusammen in einem Café. Das hat sehr großen Spaß gemacht.
Ich freue mich schon sehr auf die Romanwerkstatt im nächsten Semester.

Bis bald,
Eure Sandra

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