~April 2017~

Hallo ihr Lieben,
ab sofort möchte ich die Statusberichte etwas anders gestalten. Es gibt nun immer drei Kategorien: 1. Schreibperlen, wo ich euch wie gehabt über meinen Schreibprozess auf dem Laufenden halte
2. Bücherplausch, wo ich über Bücher und alles, was mit dem Lesen zu tun hat, spreche
und 3. die Teestube, in der ich euch einfach etwas über meinen Monat erzähle.

 

Schreibperlen

Während des Camp NaNos habe ich ganze 41432 Wörter geschrieben – auf beide Projekte verteilt, sodass Abenddämmerung zwar noch nicht ganz fertig ist, aber ich doch einiges geschafft habe und bereit für die Romanwerkstatt bin, an der ich auch in diesem Semester wieder teilnehme =)
Während des Semesters muss ich meine Ziele ein bisschen niedriger fassen, damit ich auch alles schaffe und nicht frustriert bin, daher möchte ich bis Ende Juli die Abenddämmerung fertig haben. Dank meiner Kurswahl kommt das Schreiben trotzdem nicht allzu kurz, da ich außer der Romanwerkstatt noch an einem weiteren Schreibseminar mitmache, für das ich noch ein ganz anderes Projekt anfangen werde. Das gehe ich aber langsam an, weil ich noch sehr viel lernen muss und wir dort nur einen Textabschnitt abgeben müssen. Ein Romananfang reicht also völlig.
Rohfassung (Abenddämmerung): 108525 Wörter
Rohfassung (Die Farben des Ozeans): 30171 Wörter

 

Bücherplausch

Seit ich so viel studiere komme ich immer weniger dazu, andere Bücher zu lesen, als die für meine verschiedenen Seminare. Ich finde zwar die Literatur die wir da behandeln toll, aber etwas anderes fehlt mir doch schon. Mitte April hab ich angefangen Dämonentochter zu lesen und es gefällt mir ziemlich gut, auch wenn ich immer noch nicht ganz durch bin.
Der Leseabend, den Bianca veranstaltet hat, hat mir sehr viel Spaß gemacht und an keinem anderen Tag der letzten Wochen habe ich so viel gelesen. An solchen Aktionen werde ich bestimmt noch häufiger teilnehmen. =)
Auch wenn ich im April nicht mehr dazu gekommen bin, hatte ich geplant für die Edelstein-Challenge-Aufgaben ein japanisches Märchenbuch und endlich Die Geisha zu lesen. Der Film ist einer meiner drei absoluten Lieblingsfilme, also muss ich auch mal das Buch lesen. Mal sehen, ob ich es im Mai schaffe.

 

Teestube

Ja, warum Teestube? Weil ich Tee liebe – so sehr, dass ich sogar zu Weihnachten oder Geburtstagen oft Teeutensilien geschenkt bekomme und Teestuben einfach gemütlich sind. Eine Weile lang habe ich überlegt eine Teestube zu eröffnen, in der ich personalisierte Teesorten anbiete. Vielleicht mach ich das irgendwann als alte Dame noch, mal sehen xD
Letzte Woche hatte ich Geburtstag und es war ein wirklich schöner Tag. Abends hat es geregnet und ich liebe Regen, besonders, wenn er wie Sommerregen, der auf Asphalt oder Gestein landet, riecht. Der Sonnenuntergang währenddessen war strahlend golden und es gab sogar einen Regenbogen ❤
Von meinem Freund habe ich ein Notizbuch, einen Pullover und einen Taschenspiegel aus der Kollektion zu dem neuen »Die Schöne und das Biest«- Film bekommen. Die Sachen sind wirklich wunderschön. Und der Film ist einfach großartig. Schon der Zeichentrickfilm war immer einer meiner Lieblingsfilme, obwohl mich an Disneymärchen meistens stört wie weit sie vom Original entfernt sind ohne sich richtig als Adaption abzusetzen. Und der neue Film ist einfach eine wundervolle Mischung aus dem Disneyfilm und dem Originalmärchen, mit tollen Requisiten, Kostümen und Musik. Außerdem mag ich Emma Watson sehr, da ich mich schon immer mit Hermine identifiziert habe und Emma eine klasse Schauspielerin ist. Vor allem ihr genervter Blick ist unnachahmlich xD. Jetzt am Wochenende waren meine Eltern da und haben mir eine tolle Kamera geschenkt, über die ich mich riesig freue. Danach waren wir 9,2 km Wandern und ich hab schon mal ein paar Fotos gemacht =)
Die Uni hat wieder angefangen und ich hab wieder schrecklich viel Unterricht, aber ich liebe fast alle Seminare, die ich hab. Ich hab eine Vorlesung zu Mythologie und Mythos in der Literatur, die sehr spannend ist, ein Seminar zu Heine und eines zu Ruhm, die auch beide sehr interessant klingen, ein Schreibseminar bei einem Autoren, der vom Schreiben leben kann und die Romanwerkstatt, in der wir uns letzte Woche mit Figuren beschäftigt haben. Es macht einfach riesigen Spaß, auch wenn ich fast immer 8 Stunden in der Uni bin. Nächste Woche macht unser Freibad wieder auf, da kann ich dann an dem kürzesten Unitag abends noch ein paar Runden schwimmen. Ansonsten werde ich dieses Semester wohl viel meiner Freizeit am Rhein verbringen, da wir nur 5 Minuten entfernt davon wohnen und ich auch am Rhein entlang nach hause gehen kann.

Wie war euer April? Habt ihr vielleicht ein besonders gutes Buch gelesen? Oder wart ihr in dem neuen »Die Schöne und das Biest«? (Oder auch schon im März.) Wenn ja, wie findet ihr ihn?

Alles Liebe und bis bald,
Eure Sandra

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~Statusbericht März 2017~

Hallo ihr Lieben,

Es geht sehr langsam, aber wenigstens stetig voran. Diesen Monat standen wieder Prüfungen an, daher bin ich nicht viel zum Schreiben zu kommen, dafür ist 2,0 meine schlechteste Note und ich bin sehr zufrieden mit den Prüfungsergebnissen.
Ich gehöre zu den Menschen, die sich immer sehr viel vornehmen und denen am Ende des Tages die Stunden viel zu schnell ausgehen. Da mich das nur frustriert, muss ich mir etwas weniger hohe Ziele stecken. Bis Ostern will ich so viel wie möglich schreiben, denn danach geht die Uni wieder los und ich bin dieses Semester fast jeden Tag von 9-19 Uhr unterwegs. Im Forum nehme ich am Camp NaNo teil und will eigentlich endlich mit der Rohfassung des ersten Teils der Dystopie fertig werden. Ob ich das schaffe? Immerhin sind es die zwei Wochen jedes halbe Jahr, die ich mich vollständig auf das Schreiben konzentrieren kann.
Wenn diese Rohfassung beendet ist, werd ich mich wieder an »Die Farben des Ozeans« setzen. Im Sommer bin auch wieder in der richtigen Stimmung für eine Meerjungfrauengeschichte. =)
Erster Entwurf (Abenddämmerung): 81938 Wörter

Bis bald,
Eure Sandra

~Statusbericht Februar 2017, Fazit Romanwerkstatt~

Auch wenn der Februar nicht viel kürzer ist, als die anderen Monate, kommt er mir doch sehr viel kürzer vor. Das Wetter tut sein übriges dazu. Anfang des Monats mussten wir – wie bereits im letzten Statusbericht erwähnt – für das Projekt, das wir in der Romanwerkstatt bearbeiten, unser Exposé fertig schreiben und in der letzten Sitzung kamen dann Lektoren zu Besuch und haben mit uns über die Exposés gesprochen. Das war wirklich toll. Ich hab wirklich tolle, konstruktive und hilfreiche Rückmeldung bekommen. Meine Welt fand sie toll und sie mochte besonders meine zickigen Dialoge =) Ein paar Tipps konnte sie mir auch geben. Später hab ich die Dozentin mal gefragt, wie viel Bewerbungen sie eigentlich immer so bekommt und es sind mehr als doppelt so viele, wie am Schluss im Kurs sind. Manche haben auch mehrere Versuche gebraucht, bis sie genommen wurden. (Man muss sich mit einer Zusammenfassung des Projektes und einer Textprobe bewerben.) Ich bin schon ein bisschen stolz auf mich, dass ich direkt beim ersten Versuch genommen wurde und das auch noch mit einem Projekt, das mir so schwer fiel. =)

Im Forum fand ein Schreib-Staffel-Lauf statt. Das heißt jeden Tag schrieb jemand anders einen Abschnitt von circa 1000 Wörtern. Vorgegeben war nur eine grobe Struktur, also wann der Antagonist kommen sollte, wann die Romanze kommen sollte und ähnliches. Ich hab zwei Tage im letzten Monatsdrittel übernommen und mir gefällt es eigentlich recht gut, was wir da zusammengeschrieben haben, auch wenn es überhaupt nicht mein Genre und die Handlung auch eigentlich nicht mein Stil ist. Ich fand es total spannend, wie jeder mit dem vorangegangenen arbeiten musste und was dabei rauskam. Das Ergebnis ist natürlich etwas chaotisch, aber bei dem Konzept ist das ja durchaus in Ordnung.
Viel mehr als das hab ich auch diesen Monat nicht geschrieben. Ich war privat recht eingespannt und in der Woche vom 20.-26. stehen wieder Prüfungen an.

 

Romanwerkstatt – Fazit

Die Romanwerkstatt ist einfach ein großartiges Angebot an unserer Uni. Normalerweise läuft es wohl so ab, dass am Anfang etwas zum Handwerk gemacht wird und danach dann jeder Ausschnitte aus seinem Projekt den anderen zur Verfügung stellt und diese dann gemeinsam besprochen werden. Diesmal lief die zweite Hälfte auch so, allerdings war die Dozentin während der ersten Hälfte nicht in Deutschland daher fiel die Handwerkseinführung aus und stattdessen wurden jeweils drei Teilnehmer einander zugeordnet und haben sich gegenseitig Peer-Reviews geschrieben. Die gegenseitigen Kritiken fand ich enorm hilfreich, sowohl die, die ich bekommen habe, als auch die, die ich für die anderen geschrieben habe. Ich bin schon gespannt, wie es nächstes Semester abläuft, denn am Ende mussten wir der Dozentin ja ein Feedback geben und die schriftlichen Peer-Reviews fanden die meisten enorm hilfreich.
Rein schreiberisch hat mich dieses Seminar schon sehr viel weiter gebracht. Auch das Lektorentreffen am Ende ist wahnsinnig nützlich. Aber auch davon abgesehen war es eine tolle Erfahrung, andere Schreiberlinge kennenzulernen und mit ihnen gemeinsam an unseren Projekten zu arbeiten. Beim ersten und letzten Treffen waren wir nach dem Unterricht noch stundenlang zusammen in einem Café. Das hat sehr großen Spaß gemacht.
Ich freue mich schon sehr auf die Romanwerkstatt im nächsten Semester.

Bis bald,
Eure Sandra